Produktbeschreibung
Nuvoton KA49713A ist ein Batterieüberwachungs-IC (BMIC) für Stapel aus bis zu 16 in Reihe geschalteten Lithium-Ionen-Zellen. Über Daisy-Chain-Kommunikation lassen sich bis zu 55 ICs in Reihe verbinden, sodass ein einzelner Host-Prozessor große Hochvolt-Batteriesysteme überwachen kann.
Serie im Überblick
Der KA49713A gehört zur stapelbaren Batterieüberwachungs-IC-Serie von Nuvoton und wurde gemeinsam mit dem KA49703A für Batterie-Backup-Einheiten (BBU) in KI-Servern und für große Energy-Storage-Systeme entwickelt. Die Serie basiert auf automotive-erprobter Daisy-Chain-Kommunikationstechnik und unterstützt Hochvolt-Architekturen mit 400 V und 800 V. Der Produktionsstart ist für September 2026 vorgesehen, Muster sind bereits verfügbar.
Konfiguration und Merkmale
- Überwachung von bis zu 16 Batteriezellen pro IC
- Daisy-Chain- und SPI-Kommunikationsschnittstelle, Kaskadierung von bis zu 55 Geräten
- Spannungsmessgenauigkeit von ±2,9 mV
- Interne Diagnose- und Fail-Safe-Funktionen, die externe Schutzbeschaltung reduzieren
- Betriebsstromaufnahme von 190 µA bei intermittierendem Betrieb mit 250 ms Zyklus
- Dedizierter Transport- und Lagermodus mit Shutdown-Strom unter 0,1 µA, exklusiv beim KA49713A
- Kompaktes QFP-48-Gehäuse mit 7 mm x 7 mm Grundfläche
Typische Einsatzbereiche
Der KA49713A ist für Hochvolt-Batteriesysteme mit vielen seriell verschalteten Zellen ausgelegt.
- Batterie-Backup-Einheiten (BBU) für KI-Server
- Große Energy-Storage-Systeme (ESS)
- Hochvolt-Batteriestapel mit 400-V- und 800-V-Architektur
- Industrielle und Infrastruktur-Anwendungen mit seriellen Zellstapeln
Hinweis für Entwicklung oder Beschaffung
Da der KA49713A erst im September 2026 in die Massenproduktion geht, aktuell aber bereits als Muster verfügbar ist, lohnt sich eine frühzeitige Abstimmung zu Verfügbarkeit und Design-in. Für Fragen zu Mustern, Lieferzeiten oder zur Integration in bestehende BBU- und ESS-Designs steht das Team über die Kontaktseite von Atlantik Elektronik zur Verfügung.
Technische Frage? Sprechen Sie mit unseren FAEs.
Unsere Field Application Engineers unterstützen bei Plattformauswahl, Integration und dem Weg in die Serie – herstellerübergreifend.